Unser Haus

30 Jahre Pfandleihhaus R. Koch in Osnabrück


1989 ist das Jahr, in dem die Band "Fine Young Cannibals" ihren Hit "She Drives Me Crazy" für 16 Wochen in den Top 20 der Singelcharts hatte und Jürgen Mohr sein „ Pfandleihhaus R.Koch“ in Osnabrück eröffnete. Während die Band sich drei Jahre später trennte, gibt es das Pfandhaus noch heute. Ein Zeichen für Seriosität und Qualität! Vor 30 Jahren trugen Jugendliche eine Vokuhila, Jeansjacken und weiße Turnschuhe mit drei Streifen. Ob dies auch der Gründer der Pfandleihe getragen hat, weiß er nicht mehr. Aber sein Geschäft betritt Jürgen Mohr heute noch genauso gerne wie vor 30 Jahren. Die Zeiten sind schnelllebiger geworden, vieles hat sich verändert. Zum ersten Mal geöffnet wurden damals die Türen des Pfandleihhauses in der Heger Str. 13 in der Osnabrücker Altstadt. Mohrs erste Kunden: Ein Ehepaar, welches einen VHS Videorekorder und eine Elektroorgel mitbrachte.

Der Grund, ins Pfandhaus zu kommen, ist heute noch der gleiche wie damals. Es werden kurzfristige Kredite benötigt, möglichst schnell und unkompliziert. Ein finanzieller Engpass, dessen Ende abzusehen ist. Wertgegenstände, die aktuell nicht benötigt werden, können als Pfand hinterlegt werden. Nach vereinbarter Frist besteht die Möglichkeit der Auslösung. Eine solide Geschäftsgrundlage für beide Seiten! Eine Basis, die Vertrauen voraussetzt!

Angefangen hat Jürgen Mohr als Einzelkämpfer. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich das Geschäft vergrößert. Heute gibt es mehrere Angestellte, die für die vielen verschiedenen Pfandstücke ein breites Fachwissen mitbringen. So wurden in den Jahren nicht nur Schmuck, Uhren, Münzen oder technische Geräte (am Anfang der CD-Player, heute Smartphones und Spielekonsolen) beliehen, sondern auch Motorräder und Teppiche. So ist eine Harley Davidson noch heute in bester Erinnerung, da sie im kleinen Verkaufsraum von allen gut sichtbar aufbewahrt wurde.

Einige Dinge sind dabei nicht alltäglich, müssen erst recherchiert, ihr Wert ermittelt und erklärt werden. Aber eines ist gleich geblieben: Noch heute soll jeder Kunde zufrieden und mit einem guten Gefühl den Laden verlassen und dabei die benötigte Menge Bargeld mitnehmen, um den finanziellen Engpass zu überbrücken. Und ganz besonders freut sich Jürgen Mohr, wenn der Kunde wiederkommt und sein Pfandstück erneut mit nach Hause nehmen kann. Denn da gehört es hin.

Und auch für die Zukunft wird bereits geplant. Die nächste Generation steht in den Startlöchern. Vielleicht sind zum nächsten Jubiläum dann Dodi oder Ava Max nicht mehr im Musikbusiness, das Pfandleihhaus aber wie eh und je erfolgreich im Geschäft. In den Ohren von Jürgen Mohr klingt „Mohr & Sohn“ oder in Anlehnung an eine berühmte Band „The Mohr Family“ beinah wie Musik. Wir drücken die Daumen!

 

 

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